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Zukunftstag Altenpflege Messe Nürnberg 25. April 2017

Kongressunterlagen

Information zur Ausbildung Altenpflegehelferin/Altenpflegehelfer

Informationen zur Ausbildung Altenpflegehelferin / Altenpflegehelfer

Herausgeber: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

Pilotstudie "Reha-Biograf"

Studie: Langzeiterkrankte Pflegefachkräfte in der beruflichen Rehabilitation

Die Philosophisch-Theologie Hochschule Vallendar legt den Abschlussbericht des Pilotprojektes "Reha-Biograf - Langzeiterkrankte Pflegefachpersonen in der beruflichen Rehabilitation - Ursachen, Wege und Erklärungen" exklusiv vor.

Pflegen ist ein anspruchsvoller Beruf mit vielen Belastungen. Daher verwundert es auch nicht, dass überdurchschnittlich viele Pflegefachpersonen selbst langzeitkrank werden. Ziel der Studie "Reha-Biograf" war es, die berufsbiografischen Wege von Pflegefachpersonen in die berufliche Rehabilitation rückblickend zu untersuchen, um Hinweise zu Verläufen und Risiken, aber auch verpassten Chancen zu erhalten. Für die Untersuchung wurden insgesamt 21 betroffene Pflegefachkräfte, die in verschiedenen Krankenhäusern gearbeitet haben, im Kontext ihrer beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen intensiv interviewt.

 

 

Arzneimittelreport 2015 Barmer GEK

Die BARMER-GEK gewährt mit ihrem aktuellen Arzneimittelreport auf der Basis von Versorgungsdaten der BARMER GEK Einblicke in die prägenden Trends in der Arzneimittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Im Jahr 2014 sind die Ausgaben für Arzneimittel von 30,4 auf 33,3 Milliarden € gestiegen. Die Steigerung der Ausgaben für Arzneimittel in den Jahren 2013 zu 2014 entspricht einem Plus von 9%, dem spürbarsten Anstieg aller Leistungsbereiche.

Erstmals zeichnet der Arzneimittelreport der BARMER GEK ein klares Bild davon, welche Rolle innovative Medikamente bei den Ausgaben gesetzlicher Krankenkassen spielen. Die Verordnungen von Spezialpräparaten nehmen deutlich zu und treiben die Kosten in die Höhe, ohne in jedem Fall einen Zusatznutzen anzubieten. Drei Prozent der Versicherten verursachen die Hälfte der Arzneimittelausgaben.

Die BARMER GEK fordert daher, die Preisfestsetzung ausgabenstarker Arzneimittel neu zu ordnen. Die Politik hat das AMNOG von Anfang an als „lernendes System“ bezeichnet. Wir haben zwei Vorschläge erarbeitet, wie das AMNOG aus unserer Sicht ergänzt werden kann. Beide Vorschläge gelten ausschließlich für besonders versorgungsrelevante Arzneimittel und Arzneimittelgruppen. Dazu zählen wir die Präparate, die schon im ersten Jahr nach Markteintritt einen Jahresumsatz für die gesetzlichen Krankenkassen von mehr als 80 Millionen Euro erwarten lassen.

Für besonders versorgungsrelevante Arzneimittel sollte es künftig eine Schnellbewertung direkt bei Markteintritt und eine Kosten-Nutzen- Bewertung spätestens nach fünf Jahren geben. Sowohl die medizinische als auch die gesundheitsökonomische Bedeutung neuer Arzneimittel soll deren Preis fair mitbestimmen.

Damit ließe sich die frühe Nutzenbewertung für das Medikament sinnvoll ergänzen, indem seine Kosten und dessen Wirkung verglichen würden. Erarbeiten soll die Bewertung das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Beauftragt würde es dazu durch den Gemeinsamen Bundesausschuss auf Antrag des GKV-Spitzenverbandes, der auch die Kosten dafür zu tragen habe. Die Ergebnisse der Analyse könnten Erfahrungen aus dem Versorgungsalltag berücksichtigen und den Rahmen für neue Preisverhandlungen zwischen Kassen und Herstellern bilden.

Zahnärztliche Betreuung zu Hause für Ältere, Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung

Unter dem Motto: „Vorsorge ist unser Anliegen – Zahnärztliche Betreuung zu Hause für Ältere, Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung“ informieren die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV), die Bundeszahnärztekammer (BZÄK), die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. (BAGFW) und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) gemeinsam in Form eines Flyers über die neuen zahnärztlichen Versorgungsangebote, die pflegebedürftigen Menschen ab dem 01.01.2016 in der eigenen Häuslichkeit zur Verfügung stehen. 

Anbei erhalten Sie die Pressemitteilung der BAGFW, der KZBV, der BZÄK und des bpa zum Thema sowie den Flyer.  

BARMER GEK-Pflegereport

Die BARMER GEK stellt Ihren neuen Pflegereport vor. 

Die erste wichtige Botschaft daraus ist: Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt stärker als erwartet und Pflegebedürftige werden deutlich älter.  

Erstmals werden die Effekte des neuen Zensus 2011 mit früheren Modellrechnungen verglichen und dargelegt, dass die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bis zum Jahr 2060 stärker steigen wird, als bislang angenommen. Die Zahl wird um 221.000 höher liegen. Das sind etwa fünf Prozent mehr gegenüber bisherigen Schätzungen. Diese Wirkung beginnt übrigens schon heute. Bereits für das Jahr 2015 ist von etwa 40.000 mehr Pflegebedürftigen auszugehen. Künftige Pflegereformen müssen daher rechtzeitig für adäquate Versorgungsstrukturen sorgen. 

Der Report zeigt eine bislang in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommene Entwicklung. Er weist nach, dass in den Jahren von 1999 bis 2013 die Kapazitäten der ambulanten und stationären Pflege deutlich stärker gestiegen sind als die Zahl der Pflegebedürftigen. Ihre Zahl wuchs um 30 Prozent. Dagegen stieg, um nur ein Beispiel zu nennen, die Bettenzahl in stationären Pflegeeinrichtungen um 39,9 Prozent. Dadurch konnten Versorgungslücken bei der häuslichen Pflege des Nachts und am Wochenende geschlossen und Wartelisten für Pflegeheime abgebaut werden. Soll das inzwischen erreichte Niveau gehalten werden, muss die Zahl der Pflegekräfte entsprechend steigen, und das bei einem sinkenden Potenzial an Erwerbspersonen. 

Pflege insgesamt bleibt ein Politikfeld mit stetigem Handlungsdruck, nicht nur wegen der steigenden Zahl Pflegebedürftiger, sondern auch wegen vieler anderer gut bekannter Reformbaustellen wie etwa die Qualitätssicherung und die langfristige Absicherung des Pflegefachkräftebedarfs.

Pflegereport Infografiken

Zeit für mich - Erholung von der Pflege

 

Zeit für mich - Erholung von der Pflege

Eine Broschüre für Angehörige von Menschen mit Demenz


Die Broschüre informiert pflegende Angehörige über Entlastungsangebote und stellt geeignete Urlaubsziele vor.  Wer zu Hause ein Familienmitglied pflegt und betreut, steht  bei dem Bedürfnis nach Erholung vor vielen Fragen: Wer versorgt den pflegebedürftigen Angehörigen während meiner Abwesenheit? Wie wird die Versorgung finanziert?  Gibt es Urlaubsangebote, die auch für pflegebedürftige Menschen geeignet sind?  Die Broschüre gibt auf 23 Seiten Antwort